Reisebericht Hawaii Oahu 2019 – der Abschluss

17. - 21. März 2019

Weiterreise und Abschluss auf Oahu

Zum Sonnenaufgang machte ich heute nichts mehr und liess es ruhig mit Milchkaffee angehen. Dann noch die Küche aufräumen, die restlichen Sachen in den Koffer und das Auto laden. Mein Flieger ging um 11 Uhr und ich fuhr um 9:30 Uhr zum Flughafen. Die Fahrt dauerte gerade mal fünf Minuten – die Lage ist wirklich ideal.

Am Flughafen lief dann alles wie schon gewohnt ab. Die Abgabe des Jeeps bei Alamo ging genauso schnell und problemlos wie überall und ich nahm den Shuttle Bus zum Terminal, der hier recht übersichtlich ist. Bordkarte scannen, diese und Baggage Tag ausdrucken, Koffer abgeben und ab zur Sicherheitskontrolle. Ich wunder mich immer wieder, wie entspannt die hier sind. Wenn ich da an Frankfurt denke, stellen sich mir schon die Nackenhaare auf...

Der Flug nach Honolulu war pünktlich und mit einer grossen Portion Wehmut im Herzen verliess ich Big Island; definitiv die Nummer zwei nach Maui in meiner internen Rangliste. Aus dem Flugzeug hatte ich einen letzten Blick auf die zwei schönen Strände, wo ich die vergangenen zwei Tage verbracht hatte.

Schön war auch der Überflug bei Maui mit dem Blick auf den Haleakala und die Insel Kahoʻolawe mit ihrer rot leuchtenden Erde und dann natürlich wieder der Anflug auf Honolulu mit dem wunderbaren türkisfarbenen Wasser am Flughafen. Der Flug dauerte nur rund 35 Minuten und war sehr schnell! Diesmal bekam ich in Honolulu sehr schnell mein Gepäck und nahm den Shuttle Bus zum Alamo Büro am Niemitz Highway. Diesmal hatte ich nur einen 2-türigen Jeep Wrangler, der aber mit umgeklappter Rückbank genügend Platz für meinen Kram bot.

Für die Fahrt an die Ostküste nach Waimānalo benötigte ich rund 35 Minuten, machte aber noch einen Stop beim Safeway in Kailua. Ich hatte über AirBnB ein kleines, aber sehr gemütliches Studio von Jaime gebucht, das aus einer kleinen Küche mit Kaffeemaschine und Toast-R-Oven, einem Schlafwohnraum, Bad und einem kleinen Garten mit Terrasse besteht. Das Studio war liebevoll eingerichtet und hatte ein sehr gutes WiFi sowie Kabel-TV. Bis zum traumhaften Strand waren es nur zwei Minuten zu Fuss.

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Den schaute ich mir auch kurz an, bevor ich eine kleine Erkundungstour zu potentiellen Fotospots zu Sonnenaufgang startete. Mein erstes Ziel war der Makapuʻu Beach, der einige Gezeitenbecken in der Lava und einen hübschen Blick auf die vorgelagerte Vogelschutz Insel Kāohikaipu und den Leuchtturm von Makapuʻu hat. Da fand ich einiges an Potential!

Der nächste Halt war die malerische und sehr idyllische Hanauma Bay, auf die ich mich eigentlich sehr gefreut hatte. Meine Freude erhielt allerdings einen heftigen Dämpfer, als ich dort ankam. Es wimmelte geradezu von Menschen und alle schienen Japaner zu sein – ich kam mir vor wie ein Exot ! Und eigentlich suchte ich einen Standpunkt weiter oben, um die perfekte Form der Bucht einzufangen, doch der Durchgang war unter Androhung von 500 USD Strafe verboten. Der Wachmann meinte, ich könnte das morgens machen, da selten kontrolliert wird, aber das war mir zu heiss. Bei meinem Glück würden sicher Cops gekommen . So machte ich vom Rand aus zwei Dokufotos und zog ziemlich enttäuscht wieder von dannen.

Die Aussichtspunkte Lanai und das Blowhole Halona waren ähnlich überlaufen und bei Lanai rannten die Japaner unverdrossen auf den Felsen herum. Kein Wunder, wenn da hin und wieder mal Verluste zu beklagen sind...

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Makapuʻu BeachHanauma Bay

Ziemlich desillusioniert fuhr ich zum Sonnenuntergang zum Makapuʻu Beach und suchte mir ein paar schöne Standpunkte bei den Gezeitenbecken. Das Problem war nur, dass mir entweder Japaner oder Chinesen auf Schritt und Tritt folgten, versuchten mit dem Smartphone dasselbe Bild zu machen . Ich kam mir wirklich vor wie im falschen Film und sehnte mich nach Maui zurück...

Highlight des Tages: Sonnenuntergang trotz der Leute

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18. März 2019

Ein Tag im Süden

Die Zeit um den Sonnenaufgang herum verbrachte ich am Makapuʻu Beach, aber an einer anderen Stelle als am vorherigen Abend. Dieser Lavastrand mit den Gezeitenbecken ist wirklich toll! Ich hatte Spass an den verschiedenen Lichtstimmungen von bunt Richtung Sonnenaufgang bis zu Pastellblau in der entgegengesetzten Richtung. Es gab einen nicht ganz perfekten Sonnenstern, da es im Osten nicht ganz klar war – es lag Dunst in der Luft. Aber trotzdem war das erste Licht schön goldig und ich war happy mit meiner Ausbeute.

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Zurück am Studio ging ich an den Strand, da das Licht immer noch brauchbar warm war. Es waren schon einige Leute zum Morgenspaziergang und Baden unterwegs! Ich machte auch einen kleinen Strandspaziergang und ein paar Fotos bis ich richtig Kaffeedurst hatte. Am Studio sah ich plötzlich eine winzig kleine Echse, die sogar solange Geduld hatte, bis ich die Kamera hatte und sie auf den Chip bannen konnte. Vermutlich handelt es sich um eine Anolis sagrei. Jetzt war es aber wirklich Zeit für Kaffee und eine Schale Obst zum Frühstück, das ich beim Zeitung lesen am Compi genoss.

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Waimānalo BeachAnolis sagreiMy way of breakfast :)

Nach dem Frühstück verbrachte ich wieder eine ganze Zeit am schönen Strand und fuhr am Nachmittag nochmals zur Hanauma Bay. Es war wirklich unfassbar, wie viel da los war und noch dazu ist alles geregelt und organisiert . Bevor man zum Strand hinunter laufen darf (oder einen Shuttle nehmen kann), muss man sich in einem Saal eine Präsentation zur Sicherheit und Naturschutz in der Bucht ansehen. Erst danach darf man gehen. Ich wollte ja nur auf die halbe Höhe und wenigstens mal ein Panorama probieren, wurde aber trotzdem mit den anderen Schäfchen in den Saal getrieben. Danach versuchte ich mich dann an den Panorama Fotos und war froh, wenigstens die zu haben, auch wenn sie die Bucht nicht in der perfekten Form wie von weiter oben zeigen.

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Hanauma BayHanauma Bay

Ich hatte so recht keinen Plan, was ich zu Sonnenuntergang machen wollte und endete letztendlich an einem Platz an der China Wall in der Nähe der Hanauma Bay. An dieser Stelle fällt das Plateau senkrecht ins Meer und auf den Schichten der Felsen gibt es feine Linien und Muster. Am Anfang waren nur einige zumeist junge Leute da, die vom Rand ins Wasser sprangen, doch dann wurden es immer mehr. Ach ja.... Spring break ! Zu Sonnenuntergang war es im oberen Teil ein ziemlicher Andrang, aber ich fand noch eine Stelle, wo ich fotografieren konnte. Schade, dass ich nicht auch ein Bier dabei hatte – die Stimmung war toll. Der Sonnenuntergang war so lala, aber ich hatte die Zeit an der Wall genossen und einige nette Unterhaltungen.

Highlight des Tages: Sonnenaufgang

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China Wall
19. März 2019

Honolulu

Heute Morgen war es bedeckt und ich liess es mal wieder langsam angehen mit ausgiebigen Kaffeetrinken, Nachrichten lesen und Bilder entwickeln. Später machte ich mich dann auf den Weg zum Hoʻomaluhia Botanical Garden, der nur rund 20 Minuten vom Apartment entfernt im Norden von Honolulu liegt. Er kostet keinen Eintritt und ist eine Art Drive-through Botanischer Garten, aber es gibt auch Parkplätze und Wege zum Spazierengehen. Hier ist direkt hinter der Einfahrt ein Ort für ein berühmtes Instagram Foto, aber die Parkmitarbeiter achten nach dem Boom darauf, dass Autos nicht anhalten für ein Insta Selfie. Aber auch so ist die Aussicht auf die steilen, zerklüfteten grünen Felswände beeindruckend und ich fing ein paar Fotos ein. Leider war es total bedeckt und die Farben nicht ganz so schön. Aber egal, es war ganz nett. Ich bin auch nur durchgefahren und habe keine Wanderung gemacht.

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Den Mittag verbrachte ich am Strand und im Apartment und fuhr dann nach Honolulu, um den Sonnenuntergang und die blaue Stunde am Tantalus Lookout zu verbringen. Letztendlich bin ich an einem Aussichtspunkt etwas unterhalb hängen geblieben, von dem die Aussicht genauso gut war. Am Lookout wird bereits fünf Minuten nach Sonnenuntergang das Gate geschlossen und es gibt keine Chance auf die blaue Stunde. Darüber war ich im Vorfeld schon nicht glücklich und daher froh, diesen Punkt gefunden zu haben.

Das letzte Licht war wegen einer Wolkenbank nicht ganz so intensiv und auch die blaue Stunde wirkte irgendwie schmutzig blau. Keine Ahnung, woran das lag, aber richtig schön war es nicht . Na ja, ein paar Fotos sind dabei rumgekommen und ich fuhr dann zurück. Leider wusste mein TomTom nichts von der Vollsperrung des Na Pali Highways und führte mich erst in diese Richtung. Ich merkte es nach einiger Zeit und wählte eine Alternativroute. So wurde es etwas später und ich holte mir am Tankstellen Shop eine Portion Nudeln zum Abendessen. Und so sieht das dann bei mir abends aus, wenn ich Bilder entwickel.

Highlight des Tages: eigentlich nichts

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20. März 2019

Der letzte Tag auf Hawaii

Mein letzter kompletter Tag auf Hawaii! Kaum zu glauben, aber wahr. Da wollte ich doch nochmal einen Sonnenaufgang einfangen und fuhr zum Makapuʻu Beach. Die Wolken waren an der falschen Stelle für den Sonnenaufgang, aber ich versuchte wie immer das Beste daraus zu machen. Ein bisschen Farbe war ja dabei und die Wellen spielten auch mit. Also genoss ich meine Spielzeit und war etwas traurig, dass meine Zeit auf Hawaii heute zu Ende gehen würde .

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Auf grossartige Aktivitäten hatte ich heute keine Lust mehr und verbrachte den Vormittag im Studio und am Strand, bevor ich mir zu Mittag im Ono Steaks und Shrimp Shack ein letztes Mal Coconut Shrimps bestellte. Ich nahm sie als Take-away und freute mich über den leckeren Lunch. Danach ging ich mit dem Beach Chair und Kamera wieder zum Strand und verbrachte dort den Rest des Tages.

Das türkisfarbene Wasser war mit dem weissen Sand einfach wunderschön und ich machte neben 'normalen' Fotos auch einige Langzeitbelichtungen, die mir am Ende sehr gut gefielen. Die Tide war gut und so konnte ich Fotos ohne Fussspuren machen. Ich genoss das Fotografieren, das Wasser, den Strand, das Bier und einfach das schöne Beach Life.

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Nach Sonnenuntergang ging der Vollmond richtig gross und rot über dem Meer auf. Ich schaute mir das noch eine Weile an und beschloss den Tag bei einem Glas Wein auf der Terrasse. Schade, dass die Zeit nun vorbei war. Hawaii hat mir gut getan und ich werde den Aloha Spirit vermissen .

Highlight des Tages: Beach Life

21. März 2019

Weiterreise nach Kalifornien

Ich ging am Morgen ohne Kamera an den Strand und schaute zu, wie der Tag erwachte. Es war wirklich unglaublich, wie schnell diese sechs Wochen vorbei gerauscht sind. Ich habe viel erlebt, sehr nette Menschen kennengelernt und neue Freunde gefunden und habe eindrucksvolle Naturlandschaften entdecken dürfen. Es war nicht immer leicht und ich habe oft daran denken müssen, wie sehr Hawaii Gerd gefallen hätte und ohne ihn war es nicht dasselbe. Aber ich habe ihn immer im Herzen an die Orte mitgenommen und oft innerlich mit ihm gesprochen . Ich hoffe einfach, dass er alles von seiner kleinen Wolke miterleben konnte. Daran möchte ich einfach glauben!

Nach dem Frühstück packte ich meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg nach Honolulu zum Flughafen. Ich hatte vor einigen Wochen von Hawaiian Airlines ein Angebot bekommen, für ein First Class Ticket zu bieten. Ich bot den Mindestbetrag von 275 USD und habe tatsächlich den Zuschlag bekommen! Darüber freute ich mich, denn der Flug nach San Francisco dauerte rund 5,5 Stunden. Die First Class von Hawaiian entspricht übrigens der Business Class von anderen Fluggesellschaften; eine 'echte' First Class gibt es nicht.

Am Flughafen war die Hölle los, da die Ferienzeit begonnen hatte. Aber dank des First Class Tickets konnte ich den Fast Track nehmen und verbrachte noch eine halbe Stunde in der Lounge. Die gehört sicherlich zu den einfachsten Lounges, die ich je besucht habe. Es gab Päckchen mit Nüssen, Wasser, Limonade und Kaffee. Fertig .

Die Sitze im Airbus waren bequem und liessen sich komplett flach ausziehen. Es gab einen Appetizer (mein wirklich allerletzter Mai Tai!) mit Nüssen und danach ein 3-Gang Menü, wobei man den Vor- und Hauptgang wählen konnte. Ich entschied mich bei der Vorspeise für gegrilltes Hühnchen mit Quinoa und Tzaziki und beim Hauptgang für einen Quinoa Cheeseburger, der allerdings etwas merkwürdig schmeckte. Na ja, ein Freund von Quinoa werde ich wohl nicht mehr . Zum Nachtisch gab es einen Orangen Cream Pie und zum Essen einen sehr leckeren kalifornischen Chardonnay.

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Während des Fluges schrieb ich ein wenig am Reisebericht und schlief fast zwei Stunden, so dass ich recht ausgeruht um 21 Uhr in San Francisco ankam. Der Koffer kam schnell und ich nahm den Shuttle Bus vom Hotel zum Best Western Grosvenor Hotel *, das sich in der Nähe des Flughafens befindet. Es ist ein klassisches Best Western Hotel mit einem grossen Zimmer, einem ordentlichen Bad und gratis WiFi. Es war mittlerweile spät und ich ging früh schlafen.

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Hier endet nun der Hawaii Reisebericht und ich hoffe, ich konnte Euch auf diese wunderschönen Inseln mitnehmen. In Kürze geht es weiter mit dem Kalifornien Reisebericht, wo ich noch weitere drei Wochen verbrachte.

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