Reisebericht Hawaii Big Island 2019

2. - 11. März 2019

Weiterreise nach Big Island 1. Teil

Mein Flug nach Hilo auf Big Island ging bereits um 9 Uhr und so stellte mir Denise das Frühstück bereits um 6:15 Uhr parat. Um viertel vor sieben machte ich mich auf den halbstündigen Weg zum Kahilui Airport.

Ich war gut in der Zeit, aber dann doch etwas entsetzt, als der Highway 311 nach ein paar Meilen von der Polizei gesperrt wurde und ich umkehren musste . Die Umleitung führte über die Highways 310 und 380 und kostete mich eigentlich nur rund 10 Minuten Zeit. Also alles gut!

Ich gab das Auto bei Alamo ab, nahm den Shuttle zum Flughafen und checkte ein. Wie immer inklusive der Sicherheitskontrolle alles völlig problemlos und zügig.

Tschüss Maui – es war eine tolle Zeit! Der Flug nach Big Island dauerte nur rund 35 Minuten und ich hatte vom Flugi aus wunderbare Aussichten auf zunächst Maui mit dem Haleakalā und der Road to Hana und dann auf die Ostseite von Big Island mit dem Mauna Kea und der imposant schroffen Ostküste. Beim Anflug auf Hilo machte ich auch ein Foto und entdeckte später darauf meine zweite Unterkunft in Hilo – die habe ich auf dem letzen Foto mit einem Pfeil markiert.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Am Flughafen ging dann wieder alles sehr schnell. Der Koffer war zügig da und diesmal gab es keinen Shuttle zu Alamo, denn das Büro war direkt auf der anderen Strassenseite. Ich bekam wieder einen 4-türigen Jeep, mal wieder in weiss und machte mich auf den Weg zum Safeway, um für die nächsten sechs Tage in Volcano einzukaufen. Ich konnte danach direkt nach Volcano fahren, da meine Unterkunft bereits bezugsfrei war; das hatte ich vorher abgesprochen.

Das Studio im House of Bonsai von Fung und Mike gehört sicherlich zu den entzückendsten und schönsten Unterkünften, die ich je hatte. Fung ist zwar ursprünglich Chinesin (schon in der 3. Generation auf Hawaii), hat aber eine Vorliebe für Japan und speziell Bonsais, die überall im liebevoll gestalteten japanischen Garten vor dem Haus zu finden sind. Auch das Studio ist stark japanisch geprägt und urgemütlich. Im grossen offenen Raum befindet sich ein Wohnbereich mit Sofa, Sessel, Schreibtisch und Fernseher sowie das grosse Bett und eine voll eingerichtete Küchenzeile. Das geräumige Bad mit einer Traumdusche war nebenan. Im Kühlschrank fand ich einige Goodies vor wie Wasser, Bier, eine grosse Dose Kaffeepulver und auf dem Tisch lag eine Packung Maui Caramacs – sehr leckere, aber auch kalorienreiche Pralinen mit Macadamianüssen und Karamel .

Diashow House of Bonsai (Klick für grössere Bilder):

Ich zog ein, fühlte mich wohl und machte mich dann auf den Weg in den Volcanoes Nationalpark, um den Kilauea Vulkan zu erkunden. Der Eingang zum Nationalpark liegt nur zwei Meilen entfernt und ich hatte mit dem Annual Pass Zutritt. Als erstes ging ich ins Visitor Centre und erkundigte mich, welche Wanderwege und Strassen wieder geöffnet sind. Der Kilauea Vulkan ist im Mai 2018 ausgebrochen und der Krater Halemaʻumaʻu letztendlich kollabiert und hat sich auf das Doppelte vergrössert. Durch die damit verbundenen Erdbeben wurde die Crater Rim Road schwer beschädigt und ist grösstenteils gesperrt. Die Lava hat sich allerdings nicht im Krater entladen, sondern sackte der Lavasee ab und die Lava floss unterirdisch in Lavaröhren in mehrere Spalten, die sich kilometerweit unterhalb bei Pahoa und den Leilani Estates öffneten. Dabei wurde der Ort Kapoho mit den bekannten Gezeitenbecken und grosse Teile von Leilani mit Lava überrollt. Die Lava floss ins Meer und es entstand eine neue Landmasse von 3.5 km² und leider wurden dabei über 700 Häuser zerstört.

Seit der Vulkan im September zur Ruhe kam, gibt es leider auch keine aktive Lava mehr zu sehen im Nationalpark. Der Lavasee im Halemaʻumaʻu ist verschwunden und es fliesst nirgendwo Lava. Wie sich das entwickelt, weiss man nicht. Für mich war das natürlich sehr Schade, aber das hatte ich ja vorher schon gewusst, als ich die Reise gebucht hatte.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Das Wetter war noch gut und ich machte die rund 1.3 Kilometer lange Halemaʻumaʻu Trail Wanderung in die Kaldera hinein. Der Pfad führte durch einen herrlichen Regenwald und ich hielt immer wieder inne, um die grossen Hāpuʻu Farnbäume und die anderen üppig grünen Bäume zu bewundern und zu fotografieren. Unten im Krater angekommen, erwartete mich eine wahre Mondlandschaft mit einer erwachenden Vegetation. Weiter hinten sah man zahlreiche Öffnungen, aus denen Dampf entwich und den neuen Umriss des Kraters. Wow!

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Nachdem ich zurück am Parkplatz war, fuhr ich die Crater Rim Road bis zum Parkplatz am Devastation Trailhead. Ab hier ist die Strasse aufgrund schwerer Erdbebenschäden gesperrt, aber man kann rund 1.6 Kilometer auf ihr bis zu zwei Aussichtspunkten wandern. Unterwegs sieht man immer wieder Risse in der Strasse oder kleinere Spalten. Am letzten der beiden Aussichtspunkte sieht man dann auch, was die Erdbeben angerichtet haben: die Strasse wurde regelrecht auseinander gerissen und es taten sich tiefe Spalten auf. Wahre Naturgewalt! Der Blick in die Kaldera mit viel Dampf war ebenfalls faszinierend, wenn auch sicherlich nicht vergleichbar mit dem Anblick des Lavasees in der Nacht vor den 2018er Eruptionen. So blieb es auch erstmal dabei, dass mich der Haleakalā auf Maui mehr in den Bann zog.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Die Wolken zogen immer tiefer und es fing an zu regnen. Ich fuhr zurück in mein gemütliches Studio und verbrachte dort den Rest des Abends.

Highlight des Tages: Kilauea Kaldera

3. März 2019

Chain of Craters Road

Heute sollte es auch noch ein schöner Tag werden und so machte ich mich bald nach dem Frühstück auf den Weg in den Nationalpark. Ich wollte heute die Chain of Craters Road bis zur Sperre fahren. Die befindet sich etwa 20 Meilen entfernt an der Küste am Hōlei Sea Arch. Mein erster kurzer Stop war die Aussicht in den Kīlauea Iki Krater. Er brach zuletzt 1959 spektakulär aus, als sein Grund ein Lavasee war und bis zu 600 Meter hohe Fontänen ausstiess.

Weiter ging es immer die Strasse hinunter. Am Mauna Ulu lohnte es sich nicht anzuhalten für eine Wanderung, da die Wolken hier noch zu tief hingen und es daraus nieselte – igitt ! Schliesslich öffnete sich der Blick über endlose Lavafelder auf die Küste und vom Kealakomo Overlook hatte man einen schönen Blick. Am Strassenrand fand ich immer wieder schöne Stricklava, die sich aber in diesem harten Licht gar nicht richtig entfalten konnte. Im warmen ersten Licht des Tages würde es sicherlich schöner aussehen, aber ich bezweifelte aufgrund der Wettervorhersage, dass es damit klappen würde in den nächsten Tagen. Also machte ich zumindest ein paar Dokufotos von den Details der Lava. Dasselbe gilt für die wunderbare zerklüftete Küste, wo die Felsen steil ins Meer abfielen. Was für tolle Aussichten, aber leider Scheiss Licht .

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Kīlauea Iki Krater

Schliesslich kam ich am Endpunkt der Strasse an und ging zum Hōlei Sea Arch. Dort wollte ich eigentlich eine Langzeitbelichtung machen, aber die Mauer und Sicherheitsabsperrung stehen so ungünstig, dass ein sinnvoller Stativaufbau unmöglich war. Also noch ein Dokufoto... Ich wanderte ein wenig die gesperrte Strasse entlang, doch das entpuppte sich als unspektakulär und ich ging zurück zum Auto.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Hōlei Sea Arch

Auf der Rückfahrt stoppte ich am Parkplatz der Puʻu Loa Petroglyphen und machte die rund 2.5 Kilometer lange Rundwanderung. Puʻu Loa bedeutet in etwa 'langer Hügel' und man nimmt an, dass die Petroglyphen vor rund 1300 Jahren entstanden. Für die früheren Hawaiianer war dies ein bedeutsamer Ort, den sie vor allem mit Neugeborenen aufsuchten. Man sieht im Feld überall kleine Löcher, in der die Nabelschnur des Babies gelegt und abgedeckt wurde. Den Nabel nennt man Piko. Wenn die Nabelschnur am folgenden Tag noch da war, bedeutet dies für das Baby ein langes, gesundes Leben. Die Petroglyphen zeigen Motive aus dem Leben wie Boote, Kriegerfiguren, Gesichter. Das war eine ganz nette Wanderung und hat mir wieder 90 Minuten vertrieben.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Puʻu Loa Petroglyphen

Die Wolken hatten sich am späten Nachmittag etwas zurück gezogen und ich suchte das Lavafeld auf, wo ich schöne Formationen gesehen hatte. Die Wolkengrenze war sehr nach und die Sonne erzeugte immer wieder kleinere Regenbögen und so hatte ich eine Stunde lang eine schöne Spielzeit. Ein schöner Abschluss dieses 'Fotodoku-Tages' .

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Am Abend trank ich mit Mike ein Bier und wir plauderten über den Vulkanausbruch und die Erdbeben von 2018. Sehr interessante Geschichten und ich war irgendwie enttäuscht, dass ich das nicht auch erlebt habe.

Highlight des Tages: Sonnenuntergang im Lavafeld

4. März 2019

Bonbonfarben am Regentag

Der heutige Tag ist mal wieder schnell erzählt. Ich versuchte mein Glück zu Sonnenaufgang und wurde im Lavafeld zumindest mit herrlichem rosa Licht vor Sonnenaufgang verwöhnt. Ich habe in den Bildern die Sättigung bereits zurück genommen, aber dieses Rosa ist morgens einfach unfassbar intensiv und wird auch so von der Lava reflektiert. Sozusagen Bonbonfarben zum Frühstück . Ein eigentlicher Sonnenaufgang fand nicht statt und wurde von Wolken verhüllt.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Den Morgen verbrachte ich im gemütlichen Studio und fuhr am frühen Nachmittag für eine Stippvisite in den Nationalpark. Es war heute sehr regnerisch und die Wolken hingen auch im Süden tief, so dass sich ein Ausflug nicht lohnen würde. Ich parkierte am Parkplatz bei den Steam Vents und wanderte am Kraterrand entlang. Vom Krater sah man aufgrund er Wolken nicht viel, aber ich fand es faszinierend, wie überall am Rand aus Spalten und Löchern Dampf aus dem Innern des Vulkans aufstieg. Ich bewunderte dies eine Weile, bis es wieder anfing, heftiger zu regnen und ich zurück fuhr.

Highlight des Tages: die Bonbonfarben

Diashow (Klick für grössere Bilder):
5. März 2019

Ein ruhiger Regentag

Der Tag begann heute wie gestern: mit Bonbonfarben! Zwar nicht ganz so krass bunt wie gestern, aber immer noch ziemlich lila-rosa. Ich war in einem anderen Lavafeld, wo es hübsche aufgebrochene Strukturen mit Bäumen als Garnierung gab. Mir gefallen diese Risse und Spalten in der Lava immer sehr gut und ich hatte Spass an der kurzen Spielzeit. Es war wie gestern und nach den kurzen Bonbonfarben übernahmen die Wolken wieder die Oberhand.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Als es am Nachmittag etwas freundlicher war, machte ich eine kleine Wanderung auf dem Kraterrand bei den Steam Vents. Es war sogar hin und wieder sonnig! Der qualmende Krater fasziniert mich immer wieder aufs Neue und ich entdeckte in den Strukturen der Lava auf dem Kraterboden immer wieder etwas Neues. Wahnsinn, was die Natur so schaffen kann. Vulkane sind toll ! Aus dem Inneren des Kraters stiegen immer wieder mal grössere Dampfwolken auf und so schaute ich dem eine Weile zu, bis es wieder anfing zu regnen und ich zurück ins gemütliche Studio fuhr.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Um halb sechs Uhr war ich mit Fung und Mike verabredet und wir fuhren zum Essen ins Military (Freizeit-) Camp. Dort kann man sich für 5,25 USD einen grossen Salatteller zusammen stellen. In der benachbarten Bar bestellte Mike Chicken Wings und Cocktails und wir verbrachten eine vergnügliche Stunde zusammen.

Highlight des Tages: die Farben am Morgen

6. März 2019

Vulkan, Schildkröten und Lava

Auch wenn es kein Licht zu Sonnenaufgang gab, war das Wetter heute zumindest etwas freundlicher, so dass ich einiges unternehmen konnte. Fast schon hektisch, aber kein Wunder, wenn man Aktivitäten, die man auf sechs Tage hätte verteilen können, in zwei Tage quetschen muss !

Am Vormittag wanderte ich als erstes die Strasse ab dem Devastation Trailhead Parkplatz bis zu den Aussichtspunkten zu den Kratern Halemaʻumaʻu und Keanakōkoʻi. Es war zwar nicht ganz sonnig, aber ein wenig Strukturen gab es schon. Vor allem die tiefen Spalten, die sich am Rand entlang ziehen, fand ich total faszinierend. Zumindest ein paar nette Dokufotos sind dabei entstanden, damit ich mich auch mal daran erinnern kann, wie der Krater aussah...

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Halemaʻumaʻu KraterKeanakōkoʻi KraterHalemaʻumaʻu Krater 2019

Danach fuhr ich zurück zum Visitor Centre und wanderte von dort aus zu den Sulphur Banks Haʻakulamanu. Die roten Hügel, die eigentlich der ursprüngliche Kraterrand sind, sind von Schwefel überzogen und aus allen möglichen Ecken dampft und qualmt es. Die Schwefelsäure zersetzt die Lava und zurück bleibt der rote Ton der Eisenoxide.

Der kurze Wanderweg führt an den Hügeln und an Spalten vorbei, aus denen Dampf quillt. Wie immer war ich davon total begeistert und schaute eine ganze Weile zu, wie aus einer tiefen Spalte immer wieder heisser Dampf aufstieg und mich mitunter einhüllte.

Die gelbe Farbe entsteht übrigens durch Schwefelkristalle, die um die Stellen entstehen, aus denen Gase aufsteigen. Die Kristalle kann man an einigen Stellen schön sehen.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Sulphur Banks

Nach einer kleinen Mittagspause im Studio machte ich mich am Nachmittag auf den Weg Richtung Süden zum Black Sand Beach PunaluʻU. Dieser Strand ist wirklich unheimlich schön mit dem schwarzen Sand und den grossen, grünen Palmen im Kontrast. Es waren sehr viele Menschen hier und nach kurzer Zeit erkannte ich auch warum: Grüne Meeresschildkröten (Chelonia mydas) ! Auch ich freute mich über die Jungs und machte ein paar Schnappschüsse. Das Licht war grottenschlecht, denn die Wolken nahmen wieder zu.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas)

So machte ich mich auch bald auf den Rückweg und hielt noch einmal an, um ein Stückchen den Kaʻūu Desert Trail entlang zu laufen. Ja, es gibt hier trotz des Regens eine Art Wüste! Diese entsteht durch eine Kombination vom Regenschatten des riesigen Mauna Loa und saurem Regen, der aus den Gasen des Kīlauea-Vulkans kommt. Der pH-Wert dieses sauren Regens kann bis zu 3,4 betragen und hemmt das meiste Pflanzenwachstum. Die Lava ist hier sehr durchlässig und so versickert das meiste Regenwasser sehr schnell, bevor die Pflanzen daraus Nutzen ziehen können. Der Wanderweg heisst auch 'Footprint Trail', weil man hier Fussabdrücke in der Schlammasche gefunden hat, der von einem verheerenden Ausbruch vor mehr als 200 Jahren im Jahr 1790 stammt. Eine Replika und einen echten Fussabdruck kann man noch unter dem Schutzdach bewundern, das man nach rund einer halben Stunde erreicht.

Mich zog natürlich wieder die Stricklava in den Bann, die überall zu finden war. Sie wäre bei Licht ein schönes Motiv, wenn auch die Umgebung nicht so interessant ist wie beispielsweise auf El Hierro. Also gab es wieder einen Dokufotoalarm – doch ich genoss die Zeit trotzdem. Es gab so viel zu entdecken!

Diashow (Klick für grössere Bilder):

So ging der Tag zu Ende und ich liess ihn ruhig mit Bildbearbeitung ausklingen.

Highlight des Tages: die Schildkröten

7. März 2019

Sonnenaufgang, ein schwarzer und ein grüner Strand

Heute war genauso hektisch wie gestern, weil das Wetter endlich freundlicher war. Der Tag begann mit einem wunderbaren Sonnenaufgang im Lavafeld bei dem 'Lavapilz', den ich schon eine Weile bewundert hatte und fotografieren wollte. Heute war es an der Stelle endlich trocken und es nieselte nicht, so dass ich meine Idee schliesslich umsetzten konnte – und über den Sonnenstern freute ich mich ganz besonders . Und endlich präsentierte sich auch der hübsche Pauahi Krater von seiner besten Seite und es reichte noch für zwei Fotos im warmen Morgenlicht. Manchmal zahlt sich Beharrlichkeit doch aus und ich freute mich über die Ausbeute des frühen Morgens.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Aber ich fuhr noch nicht zurück, sondern machte nochmal die kurze Wanderung zu den Aussichtspunkten am Devastation Trailhead. Mittlerweile war das Licht zwar schon wieder härter, aber immerhin kamen mal ein paar Strukturen zur Geltung. Insgesamt gesehen finde ich den Kīlauea Vulkan sehr schwierig, zu fotografieren. Er ist halt gross und flach und so ist es fast unmöglich, ihn fotografisch ansprechend zu präsentieren. Aber ich habe es zumindest versucht !

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Pauahi KraterKīlauea VulkanBlack Sand Beach PunaluʻU

Nach einer längeren Pause im Studio und einer Kanne Kaffee, machte ich mich auf den Weg zum Black Sand Beach PunaluʻU, der heute im Sonnenschein viel schöner aussah als gestern. Ess waren auch mehr Grüne Meeresschildkröten (Chelonia mydas) dort, worüber ich mich ziemlich freute . Eine Zeitlang beobachtete ich, wie immer mehr Tiere aus dem Wasser an den Strand kamen – mitunter war das fast ein Schildkrötenstau !

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Meeresschildkröte (Chelonia mydas)

Ich hatte allerdings noch vor, zum Green Sand Beach Papakolea zu wandern und machte mich nach 45 Minuten mit den Schildkröten auf den Weg Richtung South Point, der der südlichste Punkt der USA ist. Zum Papakolea Beach gibt es eine Stichstrasse zu einem Parkplatz, von dem man einen Shuttle für 10 USD pro Person und Strecke zum 2.5 Meilen entfernten Strand buchen kann. Ich fuhr mit dem Jeep noch hinunter zur Bootsrampe und lief von dort in knapp 40 Minuten bis zum Strand.

Die Bucht ist wirklich fantastisch malerisch und schön – auch wenn der Sand nicht so grün ist, wie man sich das vorstellt. Die Farbe ist eher oliv und stammt vom Mineral Olivin, das aus dem Basalt vom Vulkankegel der Bucht durch Wellen und Erosion ausgewaschen wird. Man kann über eine steile Treppe mit Leiter hinunter an den Strand, was ich mir aber gespart habe, da ich eh nicht schwimmen wollte. Die Wanderung hat sich für mich trotzdem gelohnt, weil diese Bucht wirklich eine Augenweide ist.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Green Sand Beach Papakolea

Ich lief wieder zurück und fuhr bis zum Kaʻūu Desert Trail, wo ich heute das schöne Licht des späten Nachmittags nutzen wollte. Aber irgendwie ist es mir nicht gelungen, die tolle Stricklava gebührend in Szene zu setzen! Obwohl die Sonne tief stand, gab es kaum Kontraste und alles sah aus, wie aus einem einzigen goldenen Licht gemacht. Hmmmm, vielleicht bin ich durch El Hierro auch einfach nur verwöhnt . Wie auch immer, richtig begeistert bin ich von diesen Fotos nicht, aber ich weiss auch nicht, wie ich es hätte besser machen können .

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Ein langer Tag ging zu Ende und ich packte im Studio meine Sachen zusammen. Morgen würde ich nach Hilo umziehen.

Highlight des Tages: Sonnenaufgang

8. März 2019

Umzug nach Hilo und die neue Lava

Heute Morgen klappte es auch mal mit schönem ersten Licht auf dem Mauna Loa. Ich hatte zwar keine schöne Bildkomposition, freute mich aber trotzdem über das Licht und den Vulkan endlich mal in seiner vollen Schönheit zu sehen. Ansprechende Fotos sind in dieser Landschaft wirklich eine Herausforderung !

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Zurück im Studio konnte ich mir Zeit lassen bis zum Check-out und frühstückte, während ich dabei am Reisebericht arbeitete. Schliesslich war es an der Zeit, sich von Fung und Mike zu verabschieden und ich machte mich auf den kurzen Weg nach Hilo, wo ich drei Nächte im Hilo Ocean View* ein Zimmer gebucht hatte. Ich wurde von Amparo, einer Kolumbianerin, die seit Jahrzehnten mit ihrem Mann Tracey auf Big Island lebt, herzlich empfangen. Mein Zimmer mit privatem Badezimmer war in einem separatem Gebäude und sehr geräumig. Die Dusche war eine Aussendusche und dazu gab es ein superschnelles WiFi, einen Wasserkocher und jeden Tag Kaffee.

Diashow Ocean View Hilo Bay (Klick für grössere Bilder):

Amparo lud mich ein, meinen Lunch auf der Veranda zu essen und als ich kam, hatte sie mir einen kleinen Salat, hawaiianisches Brot und einen Guave Saft dazu gestellt – wie lieb ! Wir plauderten während des Essens und waren uns auf Anhieb sehr sympathisch.

Nach dem Lunch machte ich einen Ausflug an die Küste, da das Wetter sehr gut aussah heute. Das musste man ja ausnutzen und ich wollte mir das Gebiet mit der neuen Lava vom Ausbruch in 2018 ansehen. Wie bereits erwähnt, hatte sich die Lava einen unterirdischen Weg gesucht und bei Leilani über 700 Häuser und jede Menge Infrastruktur zerstört. Demensprechend waren auch viele Strassen nicht mehr befahrbar und man stand urplötzlich vor einer Strassensperre und dahinter war eine meterhohe Wand von Lava, die sich über die Strasse gewälzt hatte. Ich konnte nur erahnen, wie sich die Menschen gefühlt haben, die ihre Häuser und ihr Hab und Gut verloren haben und ohnmächtig zusehen mussten, wie die Lava ihr Heim einfach überrollte . So sehr ich von Vulkanen und Lava fasziniert bin, aber das Schicksal der Menschen lässt mich nicht unberührt. Zum Glück hat niemand sein Leben verloren.

Sehr beeindruckt hat mich auch der Isaac Hale Beach Park, der zum einen zur Hälfte von Lava verschüttet wurde und zum anderen ein völlig anderes Aussehen bekommen hat. War es vorher eine geschütze Bucht mit einer Bootsrampe, ist hier nun ein neuer Black Sand Beach entstanden und an der Rampe eine Art Schwimmbecken, das von den Menschen schon eifrig genutzt wird. Die Leute haben also den Zugang zum Meer verloren und am Rand türmt sich die neue Lava bis zum Meer. In der Diashow gibt es einen Vorher / Nachher Vergleich mit einem Screenshot aus Google Maps, wie es hier vorher aussah.

Um überhaupt zum Beach zu gelangen, musste ich drei neue Lavafelder auf provisorieschen Strassen überqueren. Allein das war schon wieder sehr beeindruckend. Diese Naturgewalt ! Bäume sahen aus wie geknickte Streichhölzer und immer wieder hatte ich die traurige Vorstellung, das unter den Massen die Häuser der Menschen vergraben sind.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Isaac Hale Beach vor 2018Isaac Hale Beach 2019Isaac Hale Beach 2019New Black Sand BeachStrasse über LavaNeue Lava

Ich setzte meine Fahrt in die andere Richtung nach Kalapana. Dieser Küstenabschnitt ist mit Felsen und üppiger Vegetation sehr schön und gut gefiel mir der Baumtunnel an einer Stelle. Dort traf ich auch auf die dritte Kardinalart, über die ich mich sehr freute: den Mantelkardinal (Paroaria-capitata), den ich hier auf Big Island häufig sah. Schon bemerkenswert, wie unterschiedlich die Inseln sind!

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Mantelkardinal (Paroaria-capitata)

Es war nun bereits Zeit für den Sonnenuntergang und ich wanderte den kurzen Weg an die Küste von Kalapana. Dort gibt es immer wieder schöne Stricklava und Lavaformationen, die mir gefielen. Aber ich konnte ja nicht alles machen und entschied mich für Küstenfotos und ganz zum Schluss ging noch ein einziges Stricklava Motiv, bevor mich ein Platzregen völlig durchnässte. Aber egal – der Regen ist ja hier warm.

Highlight des Tages: die neue Lava

Diashow (Klick für grössere Bilder):
9. März 2019

Wasserfall Tag

Leider war es heute Morgen ziemlich regnerisch und der Sonnenaufgang fiel aus. So trank ich zunächst Kaffee auf dem Zimmer und las Nachrichten, bevor ich ins Haupthaus zum Frühstücken ging. Amparo erwartete mich bereits und hatte ein Wahnsinnsfrühstück aufgebaut ! Müsli, Ei, Käse, Wurst, Kuchen, frisches Obst und Rühreier sowie Kaffee und frisch gepresster Orangensaft standen auf dem Tisch. Vor allem das Obst, ganz voran die Papaya, war sehr lecker. In Asien bin ich gar nicht so ein Papaya Fan, aber die hier auf Hawaii schmecken komplett anders und sind mit einem Schuss frischer Limone einfach super lecker . So nahm ich mir Zeit fürs Frühstück und ich plauderte dabei vergnüglich mit Amparo.

Nach dem Frühstück konnte ich mit meinem vollen Bauch kaum laufen, aber ich machte mich trotzdem auf den Weg zu meinem heutigen Wasserfall Tag. Bei dem trüben Wetter bot sich das einfach an und rund um Hilo mangelte es nicht an Wasserfällen. Den Anfang machten die Rainbow Falls, die nur wenige Meilen vom Haus entfernt waren. Der Wasserfall stürzt aus dem Wailuku River rund 80 Meter in einen Pool, der sich in einem Kessel von fast 100 Meter Durchmesser befindet. Er führte gut Wasser, aber da es völlig bedeckt war, gab es auch keinen Regenbogen, der ihm den Namen gab. Aber so schön ausgeleuchtet ohne grosse Kontraste war es mir auch lieber. Ich wanderte noch ein wenig hinter die Wasserfälle und entdeckte einen riesigen Banyanbaum sowie eine Art grüne Hölle. Die Bäume waren über und über mit Efeu bewachsen und auch der Boden war einfach nur grün. Ein toller Anblick!

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Rainbow Falls, Hilo

Danach fuhr ich ein kurzes Stück weiter zum Parkplatz der Boiling Pots, eine Ansammlung kleiner Pools und Kaskaden. Am anderen Ende kann man noch die rund 30 Meter hohen Peepee Falls sehen. Theoretisch kann man dort hin wandern, aber der Zugang nach unten zum Ufer war gesperrt. Bei dem Regen wohl auch besser, denn die Kaskaden können wohl ganz schön wild werden. Ein lohnenswerter Stop!

Anschliessend fuhr ich Richtung Norden und machte einen Schlenker über die Onomea Bay, wo ich direkt neben der Strasse einen entzückenden kleinen Wasserfall entdeckte, der direkt aus dem Berg zu kommen schien. Es war nichts los un ich nahm mir einige Zeit, um ihn ordentlich abzulichten.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Boiling Pots

Nach weiteren 11 Meilen erreichte ich den Parkplatz der ʻAkaka Falls, wo schon wesentlich mehr los war. Ich fand gerade noch einen Parkplatz ausserhalb des Gates – was mir die Parkgebühr sparte, die aber mit zwei Dollar sehr gering ist. Der Trail durch den üppigen Regenwald war sehr schön und unterwegs kam ich an einem kleineren Doppelfall vorbei, den ich ziemlich idyllisch fand. Nach einem kurzen Marsch kommt man zu einem Aussichtspunkt auf die ʻAkaka Falls, der unglaubliche 442 Meter in die Tiefe stürzt. Auch hier ist es ein tiefer Kessel, dessen Wände mit üppigen Grünpflanzen bewachsen sind. Auch hier profitierte ich von den Regenfällen der letzten Tage und der Kolekole Fluss speiste den Wasserfall üppig. Der Anblick dieses riesigen Wasserfalls war unglaublich und ich verbrachte hier einige Zeit, um ihn zu bestaunen und zu fotografieren. Einfach der Wahnsinn... 442 Meter...

Diashow (Klick für grössere Bilder):
ʻAkaka Falls

Auf dem Rückweg machte ich Halt an einem kleinen Imbiss in der Nähe der Onomea Bay, der mir bereits auf dem Hinweg wegen der frischen Früchte aufgefallen war. Der Laden heisst What′s shaking und vor allem die Smoothies geniessen einen guten Ruf, weil ihnen kein Zucker zugesetzt wird. Es gibt auch kleinere Gerichte und alle möglichen Zutaten kommen von der Farm auf dem Grundstück.

So gönnte ich mir dort einen riesigen Papaya-Mango Smoothie, an dem ich eine ganze Weile zu arbeiten hatte. Die Zeit vertrieben mir Herr und Frau Mantelkardinal (Paroaria-capitata) sowie endlich mal ein Rotkardinal (Cardinalis cardinalis), über den ich mich mega freute .

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Mantelkardinal (Paroaria-capitata)Mantelkardinal (Paroaria-capitata)Rotkardinal (Cardinalis cardinalis)

Es fing an zu regnen und ich fuhr zurück in die B&B. Am Abend wagte ich mich aber doch nochmal raus und nahm mir mein kaltes Hühnchen mit in den Bayfront Park in Hilo. Dort waren zu meiner Freude eine Menge Safranammern (Sicalis flaveola) und einige hungrige Mantelkardinäle. Ein schöner Abschluss des Tages.

Highlight des Tages: die Wasserfälle – einer schöner als der andere

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Safranammer (Sicalis flaveola)Mantelkardinal (Paroaria-capitata)
10. März 2019

Ein Sonnenaufgang und Mauna Kea

Endlich deutete sich ein schöner Sonnenaufgang an, als ich aus dem Fenster sah! Ich sprang in die Hose und eilte zum Auto, doch da war plötzlich Amparo und hatte für mich einen Coffee to-go in der Hand! Wie lieb war das denn... ??? Ich freute mich mega und fuhr die kurze Strecke zur Onomea Bay, wo ich den Trail bis zur Küste mit meinem Kaffee hinunter lief . Ich war gerade rechtzeitig da, als sich der Himmel schön rosa färbte. Die Brandung war recht hoch und brachte eine schöne Struktur ins Meer – ganz nach meinem Geschmack! Die Wolken wurden immer dichter und das Licht schnell fahl, bis kurz nach Sonnenaufgang die Wolkendecke wie in einem Loch nochmal aufriss und ein grossartiges Motiv mit dem wilden Meer abgab. Fantastisch und ich freute mich über die Bilder. Endlich mal schöne Landschaftsfotos !

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Happy fuhr ich zurück und Amparo wartete schon gespannt auf meine Ergebnisse. Sie freute sich, dass ich ein paar Bilder im Kasten hatte und dass ich mich so über den Kaffee gefreut habe. Ja die kleinen Sachen machen oft den Unterschied ! Der Frühstückstisch war wieder liebevoll gedeckt und heute Morgen gab es eine Pfannkuchen mit Marmelade, Sirup oder Honig, viel frisches Obst, ein super leckeres Rührei mit Bacon sowie Kuchen und Brot mit Käse. Ich genoss dieses ausgiebige Frühstück und plauderte dabei wieder mit Amparo.

Danach verbrachte ich einige Zeit mit Bilder entwickeln und Reisebericht schreiben, bevor ich mich am frühen Nachmittag auf den Weg zum Mauna Kea machte. Bis zum Visitor Centre fuhr ich eine knappe Stunde auf der gut ausgebauten Saddle Road. Hier auf 2.800 Meter Höhe wird man von einem Ranger empfangen und er empfiehlt, eine halbe Stunde zu akklimatisieren, bevor es weitere 1.400 Höhenmeter rauf auf den Gipfel geht. Im Visitor Centre wird man nach seinem Gesundheitszustand befragt und auf Gefahren hingewiesen. Ich zog noch rasch meine dünne Thermohose an und machte mich dann nach rund 20 Minuten auf den Weg nach oben. Die geteerte Strasse endet unmittelbar nach dem Visitor Centre und geht in eine breite Schotterpiste über, die über 14 Kilometer auf den Gipfel führt. Die Strecke dürfen nur echte Allradfahrzeuge im 4L/2 oder 3 Gang fahren. Also legte ich den 4x4 ein und machte mich auf den Weg. Man liest viel über diese Strasse, aber ich fand sie eigentlich überhaupt nicht wild und auch nicht schwierig zu fahren. Am lästigsten fand ich das üble Wellblech, das mich und den Jeep vor allem in den Kurven bei den Steigungen heftig durchschüttelte. Ich hatte daher schon im Vorfeld die Objektive von den Kameras montiert, um Schäden zu vermeiden. Das ist mir mal mit einem Canon 24-70/2,8 in Namibia passiert, dass durch das Geruckel die Schrauben locker wurden und anschliessend das Objektivbajonett an der Kamera hing... Der Jeep zog sich sicher die Strasse hinauf, die nach etwas mehr als sieben Kilometer wieder in eine Teerstrasse übergeht, aber teilweise genau so steil bleibt. Mir machte das Fahren auf der Piste Spass und der Jeep konnte zeigen, was er konnte. Oben bei den Teleskopen der Observatorien angekommen, genoss ich den Ausblick auf die roten Schildvulkane in der wilden Vulkanlandschaft.

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Mauna Kea

Probleme mit der Luft hatte ich überhaupt nicht; keine Anzeichen von Höhenkrankheit. Ich war lediglich bei Anstrengung etwas kurzatmig, was aber bei der doch schon merkbar dünnen Luft normal ist. So konnte ich die Aussichten geniessen und suchte mir eine Stelle für den Sonnenuntergang. Das fand ich gar nicht so einfach, denn obwohl der Mauna Kea ein heiliger Berg ist, stehen hier überall und an jeder Ecke Teleskope. Da ich zum ersten Mal hier war, wollte ich aber ein 'pures' Landschaftsbild ohne Teleskope. Etwas unterhalb fand ich eine Stelle und bald darauf färbte die Sonne die Wolken bereits herrlich rot. Die Farben wurden hier oben sehr intensiv und ich staunte nur noch über dieses absolut heftige Rot. Ganz zum Schluss im letzten rosa Glühen des Himmels kamen die Keck Observatorien doch noch zu ihrer Ehre auf einem Foto .

Diashow (Klick für grössere Bilder):
Mauna Kea SonnenuntergangKeck Observatorium

In der Dämmerung ging es dann die Schotterpiste wieder hinunter, was aber auch völlig problemlos und zügig ging. Ich wüsste nicht, warum man als erfahrener Autofahrer mit einem geeigneten Fahrzeug diese Strecke nicht selber fahren sollte. Glücklich fuhr ich zurück nach Hilo und gönnte mir ein Gläschen Wein auf dieses Erlebnis.

Highlight des Tages: Mauna Kea

11. März 2019

Weiterzug nach Kona und ein Mini-Bufadero 2. Teil Big Island

Heute Morgen war es mal wieder nichts mit Sonnenaufgang – die Wolken aus Volcano zogen sich bis zum Meer ! So trank ich erstmal in Ruhe Kaffee, las Nachrichten und entwickelte ein paar Bilder bis es Zeit fürs Frühstück war. Auch heute wurde ich von Amparo wieder verwöhnt und es gab frische Waffeln, Würstchen, Rührei, frisch gepressten Orangensaft und natürlich eine grosse Obstplatte. Ich liess es mir schmecken und wusste, dass ich das Frühstück und Amparos Gesellschaft sicher vermissen würde!!!

Der Abschied fiel dann nach dem Frühstück auch richtig schwer und ich machte mich etwas wehmütig auf den Weg hinüber nach Kona. Was ich dort erlebte, könnt Ihr im nächsten Kapitel lesen.

Gefällt Ihnen meine Fotografie?

Wenn Ihnen meine Arbeit gefällt, würde ich mich freuen, wenn Sie auf meinem Fotoblog meine aktuellen Arbeiten verfolgen.

Affiliate Partner*

Hinweis: Alle externen Links zu Booking.com sowie GetYourGuide.com auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Ich bekomme eine kleine Provision, wenn Ihr über den Link bucht.