La Palma – Kanarische Inseln 2017

30. November - 6. Dezember 2017

Weiterzug in den Süden nach Los Quemados

Nach neun wunderbaren Tagen in El Paso zogen wir weiter in den Süden Richtung Fuencaliente. Dort hatten wir die Casa Morera in Los Quemados gebucht. Der hübsche, kleine Ort liegt unterhalb von Fuencaliente mit Blick auf die niedrig wachsenden Reben von Teneguia und war meistens sonnig, während oben die Wolken durchzogen. Wir waren öfter in Fuencaliente, um im SPAR einzukaufen und ausserdem befindet sich dort die Bodegas von Teneguia, wo wir auch mal Sorten ausprobieren konnten, die es nicht im Supermarkt gibt.

Das Besondere an der liebevoll restaurierten Casa Morera ist, dass es ursprünglich das erste Rathaus von Fuencaliente war und vieles noch Original ist wie z.B. die Holzbalken und Holzböden. Im Untergeschoss befindet sich das Bad, der Waschraum sowie der grosse Wohnraum mit voll eingerichteter Küche und Satelliten TV und Breitbandinternet. Der SAT Empfang lief nicht ganz reibungslos und das Signal war merkwürdigerweise nach 20 Minuten immer weg, aber das war uns auch nicht so wichtig. Meistens streamen wir, was wir sehen wollen und in der Regel sind wir zur passenden Uhrzeit eh nie da. Im Obergeschoss gibt es zwei Schlafzimmer und einen Zugang zum alten, erhaltenen Holzbalkon und zur Terrasse. Auf der Terrasse gibt es einen Grillplatz und eine Essecke und eine Terrasse tiefer zwei Liegen zwischen Orangenbäumchen. Die Orangen durften wir übrigens ernten und es waren während der gesamten Zeit auf La Palma die leckersten Orangen, die wir gegessen haben.

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Wir richteten uns ein und fuhren zum Sonnenuntergang ein paar Kilometer hinunter an die Küste zur Playa Zamora, wo es einen Felsbogen geben sollte. Den Bogen fanden wir auch schnell, doch ich war überrascht, wie klein er war! Auf den Fotos sieht er viel grösser aus. Das Licht war schön, aber die Kontraste unglaublich hoch und ich hatte meine liebe Mühe, sie in den Griff zu bekommen. Die Fotos habe ich daher auch sehr sorgfältig entwickelt und versucht, so viel wie möglich aus den Tonwerten heraus zu kitzeln. Obwohl es schwierig war und ich dort gern nochmal spielen würde, gefallen mir diese ersten Versuche sehr.

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Playa Zamora

Die Salinen von Fuencaliente

Ganz an der Südspitze gelegen befindet sich der (zugegebenermassen nicht sehr attraktive ) Leuchtturm von Fuencaliente und die schönen Salzsalinen. Zusammen mit der jungen Vulkanlandschaft, die vom letzten Ausbruch des Teneguía Vulkans 1971 geschaffen wurde, bilden sie einen wunderschönen Kontrast.

Die Saline von Fuencaliente ist seit 1967 in Betrieb und wurde wie durch ein Wunder vom Lavastrom des Vulkanausbruchs 1971 verschont. Es ist die einzige Meersalzgewinnungsanlage auf den Kanaren, die noch in Betrieb ist und das dort gewonnene Salz 'Sal Teneguía' ist berühmt. Das Salz gibt es angereichert mit verschiedenen Gewürzen, z.B. Chili oder Kräuter, und lässt sich im hervorragenden dazu gehörigen Restaurant El Jardin de la Sal probieren und auch käuflich erwerben. Es ist zwar das teuerste Salz, das wir je gekauft haben, aber zumindest ein sinnvolles Mitbringsel und wir können dann Zuhause auch mal echte Papas Arragudas zubereiten

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Im Restaurant haben wir zwei Mal sehr gut zu Mittag gegessen, wobei der Arroz Negro mit Pulpo (das schwarze Geheimnis ) schon etwas gewöhnungbedürftig aussah, aber durchaus lecker war :) Herausragend waren die Calamari und die Fleischgerichte, die Gerd probierte sowie ein super, nicht zu süsser, Barraquito. Das Restaurant hat übrigens nur tagsüber geöffnet und schliesst ab 18 Uhr. Das kam uns aber sehr entgegen, weil wir eh lieber Mittags als Abends essen.

Die grafisch angelegten Verdunstungsbecken sind ein schönes Motiv, auch wenn es uns leider nicht vergönnt war, einen schönen bunten Himmel zu Sonnenuntergang zu bekommen – der Fluch von zu schönem Wetter In den Wintermonaten wird zudem kein Salz gewonnen (nicht heiss genug) und so gab es keine attraktiven Salzhaufen um die Becken herum. Aber auch so hatten wir unseren Spass rund um die Saline.

Die Küste direkt am Leuchtturm ist zudem durch die Lava sehr spannend und eignete sich mit den vielen Felsen im Küstenbereich sehr gut für kurze Langzeitbelichtungen. Alles in allem eine tolle Ecke, in der ich gern noch viel öfter fotografiert hätte!

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In der Vulkanlandschaft im Süden

Die Landschaft am Ende der Ruta de los Volcanes ist mit den jungen Vulkanen sehr attraktiv. Bizarre Lavaformationen bilden eine fazinierende Kulisse und die Vulkane leuchten vor allem im intensivem Morgen- oder Abendlicht leuchtend Rot über Rotbraun bis Gelb. Verschiedene Eisenverbindungen sind die Ursache für diese Farbvielfalt.

Einen Morgen und einen Abend verbrachten wir in der Nähe der Salinen inmitten der Lavafelder und hatten an beiden Tagen so klare Sicht, dass der Teide auf Teneriffa klar zu erkennen war. Spaniens höchster Berg ist mit 3.718 Metern Höhe auch kaum zu übersehen, aber seine Form als perfekter Schichtvulkan ist einmalig schön. Fast erwartet man dort den kleinen Prinzen mit seinem Besen !

Am Abend war das Licht nicht ganz so schön, aber die bizarren Lavafelsen mit dem Teide und Vollmond im Hintergrund waren trotzdem ein dankbares Motiv. Fantastisch war es hingegen am folgenden Morgen, als wir mit dem ersten Licht des Tages belohnt wurden und die ganze Vulkanlandschaft rotbraun glühte. Die Sukkulenten und Pflanzen, die sich ihren Platz im lockeren Basalt erkämpft haben, boten sich immer wieder als hübschen Vordergrund an. Viel zu schnell wurde das Licht aber wieder härter und die schöne Spielzeit war vorbei.

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Besucherzentrum Volcan de San Antonio

Von unserem Haus konnten wir direkt auf den Vulkan San Antonio schauen und daher war es natürlich auch Pflicht, das nahe Besucherzentrum zu besuchen. Wir warteten auf einen sonnigen, aber windigen Tag und fuhren hinauf zum Parkplatz. Am Tor zahlt man 5 Euro Eintritt pro Person und betritt die Räume mit zahlreichen Informationstafeln zu der vulkanischen Entstehungsgeschichte der Kanaren sowie den diversen Vulkanausbrüchen auf La Palma. An dieser Stelle möchte ich die offizielle Tourismus Webseite von La Palma zur Entstehungsgeschichte zitieren:

Die Insel La Palma befindet sich noch immer in ihrer geologischen Entwicklung, die an dem schnellen vulkanischen Wachstum abzulesen ist. Die Insel entstand zunächst aus dem Ablösen eines Bruchstücks aus der ozeanischen Kruste, aus der sich im Laufe der Jahrtausende die Caldera de Taburiente und die Cumbre Nueva entwickelten. Die vulkanische Aktivität verlagerte sich daraufhin in den Süden der Insel und liess auf ihrem Weg dorthin den sogenannten Rücken der Cumbre Vieja entstehen. Die räumliche Organisation dieser Entwicklung lässt zwei verschiedene geomorphologische Zonen erkennen: das nördliche Massiv (kuppelartig und durch Erosion entstanden) und der südliche vulkanische Grat (jünger, gesät mit jüngst entstandenen Kratern und in Form eines Satteldaches). Letztere Zone gilt als eine der aktivsten vulkanischen Bereiche weltweit und belegt diese Tatsache mit 7 Ausbrüchen in den vergangenen 500 Jahren. Der jüngste Ausbruch auf dem gesamten Spanischen Territorium ereignete sich hier in der Gemeinde Fuencaliente im Jahre 1971 auf dem Vulkan Teneguía. Die vulkanische Geschichte der Insel hat für Hobby-Vulkanologen und professionelle Geologen ein ausserordentliches Paradies geschaffen. Im Norden haben die bis zu 2 Millionen Jahre alten Lavaflüsse im ständigen Kampf mit der Erosion eine zerklüftete und wilde Landschaft geschaffen...

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Die Informationstafeln fanden wir sehr interessant und lernten viel über die Vulkangebiete der Erde sowie über die schweren Ausbrüche auf La Palma. Höhepunkt ist aber sicherlich der Spaziergang auf dem Kraterrad vom San Antonio Vulkan. Es war zwar sehr stürmisch, aber der Weg offen und wir genossen die Aussichten in den Krater, wo sich bereits einige grosse kanarische Kiefern ihren Platz zurück erobert hatten. Auf der anderen Seite hatten wir einen grandiosen Ausblick auf die Westküste von unserem Ort Los Quemanos mit den herbstlichen Weinreben über Puerto Naos und Tazacorte bis ins Ariadne Tal. Am Ende des Spazierweges nach rund 300 Metern befindet sich am höchsten Punkt des Vulkans eine Plattform, von der man die Lavafelder des letzten Ausbruches bin hin zum Vulkan Teneguia und den Salinen von Fuencaliente bewundern kann. Das Licht war nicht sehr ideal und dementsprechend bescheiden sind die Fotos, aber der Ausflug zum Besucherzentrum hat uns sehr viel Spass gemacht.

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Los QuemadosBlick zum Teneguía

Ausflug und Sonnenuntergang auf der Ruta de los Volcanes

An einem sonnigen Nachmittag unternahmen wir eine Wanderung auf einer Teiletappe der rund 20 km langen Ruta de los Volcanes. Wir stiegen bei uns im Ort Los Quenamos ein und wanderten bis zum Teneguía Vulkan. Am Anfang boten sich uns immer wieder tolle Blicke zurück auf Los Quemados mit dem bunten Herbstlaub der Weinreben – was für ein schöner Anblick!

Für die Wanderung nahmen wir uns viel Zeit und hatten Freude daran, die grossen und kleinen Pflanzen wie Dachwurz und Flechten zu entdecken, zu bewundern und zu fotografieren. Ein hübscher kleiner Kanarenpieper ((Anthus Berthelotii) war gar nicht scheu und tanzte vor uns herum. Ausserdem wurden unsere Blicke immer wieder von den kleinen Pflanzen und Lavaformationen angezogen und wir konnten nicht widerstehen, ein paar davon zu fotografieren. Die Landschaft wird von diversen Bewässerungskanälen durchzogen, die mit hellen Betonplatten abgedeckt sind und so wie weisse Bänder wirken. Man kann auf ihnen auch laufen, wenn sie von den Weinbauern nicht abgesperrt wurden.

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Weinanbau bei Los QuemadosKanarische KiefernKanarenpieper (Anthus Berthelotii)DachwurzFlechten

Die Vulkanlandschaft zwischen dem San Antonio und dem Teneguía Vulkanen ist geprägt von vielen Lavaflüssen, Lavatunneln, grossen und kleinen Ausbruchkratern sowie kleineren Weinanbaugebieten, die wie kleine Farbtupfer in dieser kargen Umgebung wirken.

Es reichte zeitlich nicht mehr, um ganz auf den Teneguía zu wandern und wir waren uns auch nicht sicher, welcher der richtige Weg war. Ein Pfad ging sehr schmal (Fussbreit! ) direkt an der Abbruchkante entlang und ich bekam schon beim Anblick weiche Knie. So wanderten wir langsam zurück, warfen noch einen Blick in einen kleineren Ausbruchkrater und verbrachten in einem fantastischen Lavafeld am Rand der Steilküste die Zeit bis zum Sonnenuntergang. Auch hier waren wir wieder von den Pflanzen wie Flechten und der Balsamwolfsmilch (Euphorbia balsamifera), die aussieht wie ein Minibaum, begeistert. Hier am markanten Roque Teneguía befinden sich auch einige Petroglyphen, die die Ureinwohner vor langer Zeit eingeritzt haben; vermutlich weil sie den Berg als heilig verehrten.

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Blick zum San AntonioWeinanbau im LavafeldBalsamwolfsmilch (Euphorbia balsamifera)Petroglyphen
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Am Ende des Tages wurden wir mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang belohnt. Die Sonne kam immer wieder hinter den Wolken hervor und zauberte Strahlen auf das Meer, die sich gut in die Bildkomposition einbauen liessen. Zwischendurch gab es auch mal ein paar Regentropfen, die weiter oben am Vulkan wohl stärker waren und plötzlich war hinter uns ein wunderschöner Doppel-Regenbogen zu sehen! Atemlos vor Staunen über diesen tollen Anblick fing ich ein paar Fotos ein, bis das Schauspiel auch schon wieder vorbei war und wir den Rest des Sonnenuntergangs genossen. Ein gelungener und beeindruckender Nachmittag ging so zu Ende.

Vögel in den Salzfeldern

An einem späten Nachmittag konnten wir zu unserer grossen Freude in den Verdunstungsbecken der Salinen von Fuencaliente verschiedene Vögel beobachten, die am Rand nach Nahrung suchten. Wir waren am Rand der Becken so gut wie auf Augenhöhe mit den Vögeln und diese wiederum wiesen keine grosse Scheu auf. So konnten wir den Kanarenpieper (Anthus berthelotii), einige Steinwälzer (Arenaria interpres) und Sanderlinge (Calidris alba) sowie eine ziemlich hektische Gebirgsstelze (Motacilla Cinerea) fotografieren und freuten uns über unsere Ausbeute im sanften Licht des späten Nachmittags.

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Steinwälzer (Arenaria interpres)Sanderling (Calidris alba)Sanderling (Calidris alba)Gebirgsstelze (Motacilla Cinerea)Kanarenpieper (Anthus berthelotii)

Ausflug in den Ostteil

Nachdem wir unsere Unterkunft für die letzten Tage im Osten abgesagt hatten, wollten wir zumindest mal einen Ausflug dorthin machen. Zumal ich mich eigentlich auch wie immer auf die Lorbeerwälder gefreut hatte. Aber auch wie immer wurde daraus nichts – irgendjemand möchte nicht, dass ich diese schönen Wälder fotografiere ! Beim ersten Besuch schüttete es wie aus Eimern in Los Tilos, so dass eine Wanderung durch den Wald überhaupt keinen Spass machte und ich dann auch keinen Bock habe, die Kamera auszupacken ! Beim zweiten Besuch sah es zunächst gut aus und wir konnten die kurze Wanderung zum Wasserfall von Los Tilos machen – immerhin!!! Aber danach zogen die Wolken wieder höher und es schüttete erneut wie aus Kübeln .

So zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab und bewunderten in Santa Cruz die Kreuzfahrtschiffe, die gerade im Hafen waren: das schöne Segelschiff Sea Cloud II, mit der Ventura ein Riesenkreuzer und die kleinere Ocean Majesty. Schon Wahnsinn, wieviele Leute dann so mit Bus auf der Insel unterwegs sind !

Am Abend des trüben Tages gab es noch ein wenig schönes Licht über dem regnerisch-stürmischen Meer. Ein versöhnlicher Abschluss, der über den misslungen Ausflug in die Lorbeerwälder hinweg tröstete.

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Santa Cruz HafenSea Cloud IIVenturaOcean MajestyLos Tilos

Calima Sonne und Lavafelder

Zwei Tage lang wurden die Lichtstimmungen vom Calima beherrscht, der La Palma zwar nicht voll traf, doch die Sonne ziemlich diffus machte. Calima ist ein Sandsturm aus Osten mit Sand aus der afrikanischen Sahara, der stets hohe Temperaturen mit sich bringt. So erreichten die Kanaren im Sommer auch mal ungewöhnlich hohe 40°C – zum Glück reichte es bei uns zu nur 27°C . Calima Wetterlagen können Tage, aber auch Wochen andauern. So waren wir froh, nur eine schwache, kurze Calima zu erleben, waren aber auch fasziniert von dem diffus gelben Licht, das für eine ganz andere Stimmung sorgte.

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Mehrere Morgen und Abende verbrachten wir in einem Lavafeld, das grossartige Motive bot. Tiefe Risse zogen sich durch den Boden und es gab Stellen mit Stricklava sowie viele interessante Felsformationen aus Lava. Dazwischen hatten sich Pflanzen ihren Platz zurück erobert und machten sich fantastisch als Vordergrund. Aber auch nur die Spalten in der Lava waren immer für ein Foto gut. Allein in diesem kleinen Fleckchen hätte ich Tage verbringen können – es gab einfach so viel zu entdecken und es ergaben sich immer neue Bildkompositionen.

Die Sonne ging als gelbe Calima Sonne hinter dem Teide auf Teneriffa auf und einen kurzen Augenblick war die ganze Landschaft in ein fahles, gelbes Licht getaucht. Einige Tage später war es klarer und die Ränder der tiefen Felsspalten wurden schön goldig angeleuchtet. So wurde es nie langweilig und es ergab sich bei jedem Besuch etwas Neues.

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Wir haben die Zeit im Süden sehr genossen und wären hier eigentlich auch noch gern länger geblieben – dann eben beim nächsten Mal! Was wir bei unserer Rückkehr ins Zentrum in El Paso erlebt haben, könnt Ihr im folgenden und letzten Kapitel lesen.

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