Drakensberg – Cathedral Peak

21. Mai 2015

Weiter nach Cathedral Peak

Wir standen rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf und die Bergkette der Drakensberge sah einfach wundervoll aus an diesem klaren Morgen. Der Himmel war tiefblau und die Berge wurden vom roten Glühen des Himmels im Osten beleuchtet. Ich liebe diese klaren Morgende, auch wenn die rosa Farbe der Wolken fehlt, aber das intensive Rot, das die ersten Sonnenstrahlen auf die Berggipfel zaubern, ist einfach an Schönheit schwer zu überbieten! Ich machte normale Fotos sowie einige Panoramen, war aber auch etwas besorgt um die lärmenden Paviane gleich hinter uns. Ich hasse Paviane; sie sind einfach nur böse und lästig Wie auch immer, es war ein schöner Morgen und wir kehrten zum morgentlichen Kaffee ins Chalet zurück. Wir packten die letzten Sachen und nahmen unser letztes herzhaftes Frühstück im Restaurant zu uns.

Danach checkten wir aus und machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: dem Cathedral Peak Nationalpark, der nur circa 130 km entfernt war.

Die Fahrt dauerte rund 2.5 Stunden und wir kamen daher etwas zu früh im Didima Camp an, um unser Chalet zu beziehen. So nahmen wir auf der schönen Terrasse des Restaurants Platz und assen ein leichtes Mittagessen, bis wir schliesslich den Schlüssel fur unser Chalet an der Rezeption bekamen. Wir hatten das Chalet #10, welches am ziemlich rechten Ende der Anlage war. Wir zogen in das moderne Chalet ein, das aus einem grossen Raum mit offener Küche und Bad besteht, und machten anschliessend zum Location Scouting einen Spaziergang durchs Camp. Wir fanden schnell heraus, dass die Chalets auf der linken Seiten viel idealer für Fotos lagen und wir fragten an der Rezeption, ob wir noch tauschen könnten. Nach einigen Nachforschungen und weil wir das Chalet noch nicht benutzt hatten, konnten wir schliesslich in die #39A umziehen. Nun hiess es, alle Sachen zurück zum Auto zu schleppen und auf der anderen Seite wieder ins Chalet zu tragen – das hält fit

Eigentlich gefiel uns Chalet #39A sogar besser und die Aussicht war einfach nur prächtig! Wir zogen ein, tranken Kaffee und Wein auf der Terrasse und genossen den Sonnenuntergang hinter den dramatischen Gipfeln des Cathedral Peak. Was für eine tolle Location! Der einzige Nachteil war, dass das Cathedral Peak Hotel direkt vor uns lag. Cathedral PeakEs versperrt in keinster Art und Weise den Blick, verursachte aber viel zu viel Licht für SternenfotosAber ich kann durchaus gut ohne Sternenfotos leben und das Hotel ist am Morgen nicht in der Bildkomposition – also alles gut

Diashow Cathedral Peak (Klick für grössere Bilder):

Wir machten ein paar Fotos während des Sonnenuntergangs in der Nähe des Chalets und assen zum Abendessen ein paar schnelle Spiegeleier. Ich versuchte zwar noch ein paar Sternenfotos, aber wie erwartet war der Mond im Weg und die Lichter vom Hotel zu hell. Wir nahmen ein Bad und gingen früh zu Bett.

Highlight des Tages: wieder der Sonnenaufgang!

Diashow Cathedral Peak (Klick für grössere Bilder):
22. Mai 2015

Cathedral Peak

Es war heute sehr Willkommen, dass ich quasi zum Sonnenaufgang nur aus dem Bett fallen musste und es nur ein paar Meter bis zu meinem ausgewählten Standpunkt waren. Das blaue Licht war nicht so faszinierend wie gestern, aber es war dennoch sehr schön, als die Berge in einem dunklen Rot zu leuchten begannen. Ich kann mich an diesem Anblick einfach nicht satt sehen! Ich machte wiederum normale Fotos sowie Panoramafotos und war sehr erfreut, als Gerd hinzukam und mir eine Tasse Kaffee mitbrachte Die aufgehende Sonne tauchte kurz danach die Berge und umliegenden Hügel in ein prächtiges goldenes Licht, was mir hier wiederum viel besser gefiel als am Giant′s Castle. Es war ein purer Augenschmaus und ich war sehr glücklich.

Zurück im Chalet tranken wir erst noch gemütlich eine weitere Tasse Kaffee, bevor wir zum Frühstück hinüber ins Restaurant gingen. Wie im Giant′s Castle konnten wir ein warmes Frühstück von der Karte wählen und Obstsalat, Joghurt, Müsli, Toast, Butter, Marmelade und Kaffee gab es als Self-Service. Rainbow gorgeIch entschied mich mal wieder für das English Breakfast, was hier RIESIG war mit zwei Würstchen, köstlichen Pilzen, einer gegrillten Tomate, zwei Spiegeleiern, ein paar Kartoffelecken, Speck und Bohnen in Tomatensauce. Das war definitiv zu viel für mich und die Würstchen wanderten auf Gerd′s Teller Gerd wählte die Eggs Didima, die aus pochierten Eiern mit Spinat auf einer Brötchenhälfte mit Sauce Hollandaise bestanden und durch zwei Würstchen sowie einer gegrillten Tomate ergänzt wurden. Beide Gerichte waren sehr lecker und wir liessen uns ausreichend Zeit fürs Frühstück, bevor wir hinüber zum Cathedral Peak Hotel fuhren.

Wir wollten schauen, wie dort die Aussicht war und ob es sich eventuell lohnen würde, von dort Sterne zu fotografieren. Wir parkten den Nissan auf dem Besucherparkplatz und machten einen Rundgang über die Anlage. Ich war bass erstaunt, dass weder die Terrasse noch die Zimmer einen unversperrten Blick auf die Cathedral Peaks hatten! Uns gefielen zudem weder der Stil des Hotels noch die Atmosphäre und waren sehr froh, dass wir Didima mit dem famosen Ausblick und gemütlichen Chalets als Unterkunft gewählt hatten. So viel schöner! Wir tankten ein paar Liter und fuhren zurück nach Didima.

Es war noch früh und wir machten einen Spaziergang auf dem Pfad, der zur Rainbow Gorge führt. Ich hielt dabei Ausschau nach Standpunkten für den Sonnenaufgang und fand bald darauf eine schöne Stelle auf dem Hügel, den ich morgen probieren wollte. Der Pfad führte weiter um den Hügel herum und nach einem Kilometer bot sich uns eine wunderbare Aussicht in das Tal mit den Drakensbergen im Hintergrund! Wir kehrten um, als der Pfad abwärts in die Schlucht führte und gingen langsam zurück zum Chalet, wo Gerd einen leckeren Salat zum Mittagessen zubereitete.

Der Nachmittag war ziemlich erfolglos, da sich das Wetter änderte und es schon um zwei Uhr völlig bewölkt war.

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Wir machten einen kurzen Spaziergang am Fluss entlang und kehrten für einen Amarula und ein Glas Wein ins Camp zurück. Ich nutzte die Zeit, um die Fotodateien zu kopieren und zu sichern, während Gerd wieder einmal mehr oder weniger erfolglos versuchte, den Kamin in Gang zu bekommen. Dafür war er aber der beste Chefkoch und bereitete ein wunderbar zartes und rosa gebratenes Rumpsteak zu Irgendwie ist das Feuermachen wirklich eine unendliche Geschichte!

Highlight des Tages: Sonnenaufgang

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Didima
23. Mai 2015

Cathedral Peak – Doreen Falls

Heute stand ich allein um viertel vor sechs Uhr auf und ächzte den steilen Hügel hinter dem Camp hoch. Die Aussicht von dort oben ist fantastisch und das blöde Hotel versteckt sich hinter einem weiteren Hügel. Es war ein wenig unheimlich, als ich dort oben noch in der Dämmerung ankam und das Geschrei der Paviane aus den nahen Felsen hörte. Aber sie waren an mir überhaupt nicht interessiert und ich begann zu fotografieren. Der Blick Richtung Osten zum blutroten Himmel war genauso schön wie die Bergkette der Drakensberge und ich konnte mich zunächst gar nicht entscheiden, was ich zuerst fotografieren sollte! Aber als die Drakensberge wieder wunderschön in blau und rot zu leuchten begannen, stellte sich diese Frage nicht mehr und ich begann mit Panoramen. Diese Farben sind schier unglaublich und ganz bestimmt nicht durch Photoshop erzeugt

Ich genoss diese frühe Morgenstunde aus vollen Zügen und ging schliesslich zurück ins Camp und gönnte mir eine wohl verdiente Tasse Kaffee. Wir gingen zum Frühstücken ins Restaurant und bestellten heute beide das Full English breakfast – lecker!

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Es war ein wonniger Tag und wir fuhren hinüber zum Hiker′s Parking und wanderten über die Hügel zu den Doreen Falls. Die Wanderung war nicht wirklich anstrengend mit nur ein paar steileren Teilstücken, aber es eröffneten sich dafür hinter jeder Kurve spektakuläre Aussichten in die Täler und über die steilen Klippen der Drakensberge. Was für eine prächtige Landschaft! Wir erreichten den Wasserfall nach etwas mehr als einer Stunde.

Der Wasserfall ist ziemlich malerisch mit einem kleinen Pool, aber leider war das Licht viel zu harsch für gute Fotos. So machten wir nur ein paar Schnappschüsse und genossen eine halbe Stunde lang an einem schattigen Plätzchen die ruhige, kühle Atmosphäre. Für den Rückweg wählten wir den Pfad, der zum Hotel führte und das war ein wirklich einfacher Spaziergang. Wir waren in weniger als 45 Minuten zurück am Parkplatz und fuhren zurück nach Didima, wo wir ein leichtes Mittagessen im Restaurant bestellten. Gerd versuchte sich an ein paar Vogelfotos, aber auch hier war das Licht viel zu hart. Trotzdem sind ein paar Fotos des quirligen Natalhonigfressers (Promerops gurneyi) zumindest zeigenswert!

Wir wollten eigentlich nach dem Mittagessen das San Art Museum besuchen, aber gerade als wir das Museum erreichten, wurde von der Stromgesellschaft der Strom abgestellt. Das Museum war stockfinster und unser Besuch hatte sich somit erledigt – super, wenn ICH schonmal ein Museum besuchen möchte... Der Generator des Hotels brummte laut – was für eine 'tolle' und sinnvolle Idee der Stromgesellschaft, umweltfreundlich Strom zu sparen, wenn dann nach dem Stromabstellen der Dieselgenerator angeworfen wird!

So gingen wir zurück ins Chalet und genossen von der Terrasse aus den Panoramablick über die Berge. Gegen vier Uhr gingen wir hinüber zum kleinen See und ich war hoch erfreut, dass die Pumpe durch den Stromausfall lahm gelegt und der See spiegelglatt war! Ich machte schnell ein paar Fotos von der perfekten Bergspiegelung im schönsten Spätnachmittagslicht bis der Strom zurückkam und die Spiegelung somit zerstört war. Der Rest der Sonnenuntergangsstunde war nicht so ergiebig, aber ich war schon überaus glücklich mit dem, was ich hatte.

Gerd bereitete ein herrliche zartes Rump Steak mit Salat zu, während ich die Fotos sichtete und am Reisebericht schrieb. Es war ein ruhiger Tagesausklang und wir gingen früh zu Bett.

Highlight des Tages: Sonnenaufgang – was sonst?

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Natalhonigfresser (Promerops gurneyi)Doreen Falls
24. Mai 2015

Weiter zum Golden Gate Nationalpark

Ich stand kurz vor sechs Uhr auf und blieb heute in der Nähe vom Chalet. Ich wollte heute nur Teleaufnahmen machen und dafür musste ich mich nicht weit vom Chalet entfernen. Der Sonnenaufgang war wunderschön an diesem Morgen und ich genoss diese wundervollen satten Farben nochmals aus ganzen Zügen. Der Blick über die Cathedral Peaks ist einer der schönsten in den Drakensbergen und ich saugte praktisch jede Minute in mich auf.

Nach einer Tasse Kaffee im Chalet, gingen wir ins Restaurant zum Frühstücken. Gerd wählte noch einmal die Eggs Didima und ich hatte mich so schön an das Full English Breakfast gewöhnt! Wir packten die letzten Sachen, beluden das Auto und machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel, dem Golden Gate Nationalpark.

Diashow (Klick für grössere Bilder):

Im nächsten Kapitel könnt Ihr dann lesen, wie es uns in den drei Tagen am Golden Gate erging.

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